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Das Thema West wird in diesen Beiträgen
besprochen:
| 1. Thema: |
Ein kurzer Berich von meiner Reise nach Kiev im Juli |
Hallo allerseits. Da das Forum ja (leider) relativ lange keine Veroeffentlichung von Beitraegen zuliess, moechte ich kurz einen kurzen Reisebericht ueber meine Kiew-Reisende vom Juli posten. Ich war schon des oefteren in Kiew, allerdings nur zweimal in einer ueber eine Agentur gebuchten Wohnung, ansonsten stets in der Wohnung meiner damaligen Freundin. Dieses Mal handelte es sich aber um das erst zweite Treffen mit Tasha, meiner neuen Freundin - und bald auch mehr, wie ich schon mal anfuegen moechte J
Da sie aus Gomel kommt, wir uns aber beim ersten Date schon in Minsk gesehen hatten, sie gerne mal wieder Kiew sehen wollte, und ich Kiew auch sehr schoen finde (auch wegen der Visumsfreiheit, angesichts der leidigen Weissrussland-Visums-Bestellung), hatten wir beschlossen, ueber eine Agentur eine schoene Wohnung zu suchen. Da Tasha aufgrund ihres Jobs aber ueblicherweise nie laenger als ein solides Wochenende frei bekommt, wollten wir nur 2 Naechte in Kiew uebernachten.
Da ich seinerzeit (sprich: Zu Zeiten meiner frueheren Bekanntschaft aus Kiew) nicht selbst die Wohnung ausgesucht hatte, sondern meine damalige Freundin, sah ich mich im Internet um und musste feststellen, dass es doch mehr Angebote gibt (vor allem im oberpreisigen Sektor), als ich vermutet hatte. Bei dem Ueberangebot mailte ich erstmal die einzelnen Agenturen auf russisch an, um aufgrund deren Antworten auf deren Service schlussfolgern zu koennen. Neben der Tatsache, dass einige Agenturen nicht antworteten, ergab sich auch, dass die auf den Web-Seiten angegeben Preise zum Teil als echte Lock-Angebote zu verstehen waren. Mit dem Hinweis, dass man solche Wochenend-Buchungen mit einem saftigen Aufpreis versehen muesse, oder solche Anfragen im Voraus gar nicht bearbeiten koenne und erst „vor Ort“ dem Kunden ein Quartier zuweisen koenne, wurde ich gleich mehrmals konfrontiert...
Beharrliches Nachfragen, das stundenlange „gemeinsame“ Sichten (ueber Skype verbunden) von Wohnungen im Netz und die fairste Gestaltung des Preises (inklusive Transfer von und zum Fluhafen) gab schliesslich den Ausschlag zugunsten der Agentur „UKR Apartments“ (http://www.ukr-apartments.kiev.ua/).
Der Transfer vom Flughafen zum Buero der Agentur (zur Bezahlung und zur Schluesseluebergabe) und die anschliessende Fahrt zum Quartier im Sueden der Kreschatik, sowie die „Rueckreise“ mit Fahrt vom Quartier zum zentralen Busbahnhof (Tasha musste von dort mit dem Bus nach Gomel) und die anschliessende Fahrt zum Flughafen wurden mit jeweils 160 Griwen (damals ca. 22 Euro) berechnet, was mittlerweile ganz OK ist, da sich die Preise doch stramm nach oben zu entwickeln scheinen. Allerdings empfehle ich dem preisbewussten Reisenden, sich an einen der Fahrer der Minibusse zu wenden. Fuer 30 Griwen kommt man z.B. vom Flughafen bis zum Hauptbahnhof. Die „Haltestelle“ der Minibusse ist rechts vom Ausgang des Terminals B.
OK. Zurueck zum Apartment. Da ich sehr kurzfristig gebucht hatte und zudem nur ein „Wochenend-Uebernachter“ war, wurde mir auch erst sehr kurzfristig ein Apartment vorgeschlagen. Wohnzimmer, Kueche, Schlafzimmer, Klimaanlage und Bad mit Jacuzzi fuer eine Preis, der letztlich sogar unter dem im Internet angebotenen Preis fuer „Langzeitnutzer“ lag. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass es sich in diesem Fall um eine glueckliche Fuegung gehandelt hat, so haben mir der freundliche Service der Mitarbeiter und das ganze Drumherum bei UKR-Apartment gut gefallen. Leider hat die Agentur keinesuperbilligen Apartments, so dass der Einstieg etwa bei 50 Euro pro Nacht liegt. Dennoch denke ich, dass ich den Service wieder nutzen werde, zumal sie keine Vorauszahlung wollten.
Ansosnten gibt es aus Kiew nicht viel zu berichten. Im Sueden der Kreschatik wird wie verrueckt gebaut, so dass es auch fuer Fussgaenger den ein oder anderen Umweg zu machen gilt. Die Preise der guten Restaurants naehern sich mehr als zuegig West-Niveau an, zumal ja der Kurs Euro zu Griwna im Moment Achterbahn faehrt. Da Tasha ja mit dem Bus aus Gomel gekommen war, hatte ich auch das Vergnuegen, den zentralen Busbahnhof im Sueden der Stadt ansteuern zu duerfen. Ein dermassen staubiger und unuebersichtlicher Weg von der am suedlichsten gelegenen Metro-Station bis dorthin ist schon abenteuerlich, zumal auch dort wie wild gebaut wurde.
Dennoch ist Kiew fuer „visa-scheue“ Maenner sicherlich empfehlenswert, zumal wenn die Liebste aus Belarus kommt. Dennoch war ich natuerlich nach dem Kiewer Treffen schon in Gomel (zum ersten Mal) und habe mittlerweile Tasha’s liebe Familie kennenlernen duerfen. Ueberraschend war fuer mich, dass das Hochhaus, in dem Tasha wohnt, zwar aeusserlich und vom treppenhaus typischer Kruschtschow-Stil ist, aber die Wohnung war anders geschnitten und viel geraeumiger. In jedem Fall plane ich fuer Ende November den naechsten Ausflug dorthin. Mal sehen, wie Gomel so in der kalten Jahreszeit ist. Leider ist die Anreise dorthin etwas beschwerlich, da man ueblicherweise zwar noch flott (aber recht teuer) mit dem Jet nach Minsk kommt, aber der Flughafen dort ja nordoestlich der Stadt liegt und man erst zurueck zum Hauptbahnhof fahren muss, um von dort mit dem Zug nach Gomel zu reisen. Eine direkte Verbindung gibt es ja leider nicht.
Stefan |
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| 2. Thema: |
Hamburg-Nord-West Regionaltreffen ... |
Moin liebe IF'ler,
ich melde mich auch mal wieder in den Kreis - wenn alles klappt, bin ich heute wieder mal dabei. Bis heute Abend, Holger |
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| 3. Thema: |
Navigations-Anbieter Osteuropa |
Hallo Osteuropa Navigation Experten,
moechte mir ein neues hochwertiges Navi kaufen,
der Preis ist nicht so wichtig,
aber ich benoetige ein Navi inkl. Kartenmaterial von westlichen Russland,
inkl. St. Petersburg und Moskau, Kaliningrad,
sowie die Hauptverbindungsstrassen von Westeuropa nach Russland,
ggf. auch von der westlichen Ukraine,
( Blaupunkt bietet West-Ukraine diese in den neusten Modellen an )
TomTom gibt keine umfangreichen Informationen ueber ihre Osteuropa Karten an, (Eastern Europe GO 700 / 910 / 920) vermutlich Teleatlas Material,
laut Information von Navteq,
ist seit dem 2 Quartal 2005, Kartenmaterial vorhanden,
sowohl in Kyrillisch Schrift als auch transliterierter romanischer Schrift,
http://www.itravelmag.com/travel-articles/first-map-russia-navteq.html
Frage 1
welcher Navianbieter bietet Westeuropa und Osteuropa Kartenmaterial
fuer das Navi an ? ? ? welches Modell ? ? ?
Frage 2
welches Navimodell mit Europakarte
kann ggf durch Nachkauf von Osteuropa Kartenmateril inkl. Russland und Ukraine (St. Petersburg und Moskau, Kaliningrad,
sowie die Hauptverbindungsstrassen nachgeruestet werden ? ? ?
Frage 3
welches Navimodell mit Europakarte kann nachgeruestet werden
moeglichst kompatibel zu dem Navimodell,
der vorhandenen Software und dem vorhandenen Kartenmaterial ? ? ?
aber, vermutlich benoetigen viele von uns diese Informationen,
die Hersteller von Navis und Karten geben keine klare Information
Danke fuer eure Hilfe,
Ralph |
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| 4. Thema: |
Speditionen Ost-West |
Wenn denn genug Ladung fuer einen 20' Container vorhanden ist, dann ist Container und Bahn die preiswerteste Loesung. Versuche nie mit einem rusischen Spediteur vor Ort zu verhandeln. Die verwechseln ihre Kunden immer mit Weihnachtsgaensen.:)
Ein Container kostet so um die 3.000 EUR. Melde Dich, wenn Du soweit bist. Ich habe da Verbindungen.
Gruss
Uwe |
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| 5. Thema: |
Speditionen Ost-West |
Hallo again,
vielen Dank fuer die Antworten. Da werde ich mich mal so langsam "durchkaempfen".
Fuer "Paul"- Uwe: Ich moechte von Stavropol aus die Moebel transportieren. Danke fuer den Hinweis mit dem Container, dann muss man gleich anders planen.
Beste Gruesse
Otto |
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| 6. Thema: |
Belarus, Registrierung, Krankenversicherung |
Soeben zurueck gekommen aus Belarus, will ich hier kurz von meinem Erlebnissen mit der Registrierung berichten. Kurz die Eckdaten der Reise: 1 Woche Minsk, Apartment fuer 30 EUR die Nacht (ohne Probleme von meiner Holden organisiert), zentrumsnah am "Siegesplatz", Ausstattung West-Standard. Nun aber zum Abenteur Krankenversicherung. --- Die fuer Belarus gueltige Krankenversicherung soll man ja eigentlich laut Botschaft schon bei der Visa-Beantragung vorlegen. -- Da wollte sie aber niemand sehen. -- Gut, dachte ich mir, man kann sie anscheinend auch bei der Einreise abschliessen, also will man sie wohl am Flughafen sehen. -- Aber auch dort war niemand dran interessiert. -- Okay, dachte ich mir, dann ist das mit der Krankenversicherung wohl nicht mehr so aktuell, und schloss geistig dieses Thema ab.
Am Mittwoch dann unternahmen wir den Ausflug zu OVIR. Zuerst warteten wir 1.5 Stunden auf den Vermieter, damit er den Pass meiner Suessen vorbeibrachte. Dann 1h Bus-Getuckle, denn das OVIR-Buero war eher stadtraendig gelegen. (Der Grund: Offiziell war ich bei meiner Suessen zuhause gemeldet). Dann 0.5 h Verbringen um 15500 Rubel (ca. 5 EUR) bei der Bank auf das OVIR-Konto einzuzahlen (Ueberweisungsformular schwer kyrillisch! Ohne Russisch-Kenntnisse kannste das vergessen). Dann ab zu OVIR, zum Glueck direkt gegenueber der Bank. Dort nur 3 Minuten Warten, oh Wunder, dachte ich, das kann doch gar nicht wahr sein! So schnell?? ---
Paesse vorgelegt (ihren wg. Bestaetigung der Melde-Adresse und meinen), Registrierungszettel, Einzahlungsbeleg. Strenger Blick des Herren in Uniform: Wo ist die Krankenversicherungsbestaetigung?? -- Oh, Schreck!! -- Die liegt zu Hause! Hier also wollen die Jungs aus Belarus das Ding also endlich sehen?? --- Nun gut, nochmal zurueckfahren wuerde 2 bis 3 Stunden dauern, also lieber zu einer oertlichen Krankenkasse gehen und eine neue abschliessen. Das dauert ca. 45 Minuten (4 Busstationen) und kostete ca. 1.5 EUR. Witzigerweise war es ausreichend erst ab dem aktuellen Tag abzuschliessen, d.h. die ersten 4 Tage (WE + 2 Arbeitstage) verbrachte ich ohne bei der Registrierung nachweisbaren Versicherungsschutz. Ich wollte nicht glauben, dass der strenge Herr in Uniform diese Versicherung akzeptieren wuerde, aber er tat es wirklich, so wie von allen Beteiligten zugesichert.
Zurueck bei OVIR waren 2 weitere Formulare auszufuellen, wieder schwer kyrillisch und recht umfangreich. Alleine haette ich das nie geschafft, dann nach ca. 30 Minuten wieder ins gute Buero des strengen Herrn in Uniform, welcher allerhand in diverse Listen uebertrug, mir dann einen Stempel auf meinen Zettel drueckte, und uns zu Schalter 4 im Nebengebaeude schickte, wo wir nochmal einen Stempel bekamen.
Wieder zuhause waren wir gg. 16 Uhr.
Schlussfolgerungen:
* Krankenversicherung ist erst bei Registrierung notwendig.
* Ob die in Dtschl. abgeschlossene KV anerkannt worden waere oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.
* Zeitlich ist die Registrierung nicht unter 1 Stunde zu machen, hinzu kommen die Busfahrten.
* Sprachkenntnisse dringend erforderlich. Ohne (Weiss-)Russisch geht nix !! Gar nix !!!
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Ansonsten: Minsk als Stadt hat mir sehr gefallen, wenn auch zunaechst etwas befremdlich wg. der dominant sozialistischen Architektur; kaum "liebliche" Ecken; aber nach wenigen Tagen hat genau dies einen starken Reiz entwickelt. -- Privat laeuft alles bestens, der 7. Himmel ist nun schon der achte ;-). |
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