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Das Thema Kontakte wird in diesen Beiträgen
besprochen:
| 1. Thema: |
Laut wiehert der Amtsschimmel - Teil 2 |
Woher diese Erkenntnis stammt?? Habe auch einige Kontakte zu russische Frauen und ukrainische Frauen gehabt (Mailkontakte), auch welche mit Kindern. Die meisten von denen sagten mir, die Kinder haetten wenig oder ueberhaupt kein Kontakt mehr zum leiblichen Vater, von der finanziellen Unterstuetzung mal ganz abgesehen.
Wenn Du verantwortungsbewusste Elternschaft einforderst, dann sollte sich die Frauen aus Russland vorher mit dem leiblichen Vater des Kindes absprechen, bevor sie ueberhaupt im Westen auf Partnersuche geht.
Zur Verallgemeinerungsvorwurf, es waere vielleicht "zahlenmaessig recht viele" angebrachter gewesen. Genausowenig bezeichne ich alle russischen Maenner als Alcis, den man nur mit ner Wodkaflasche sieht. |
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| 2. Thema: |
Russisch Kurs in Kiev gesucht, ab Januar |
Hallo hat jemand Kontakte zu einer Schule in Kiev (nicht Odessa) , die mir 4 Wochen oder 6 fuer eine Schulung auf hohem Niveau anbieten koennten.
Sprechen, Diskutieren und Uebersetzen, Themen : alles moeglich, gerne Wirtschaft und Kultur
Start: Januar, gewuenscht Kleingruppe bis 5 Personen.
Bin fuer jede Info dankbar. Danke |
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| 3. Thema: |
Sprachtest bei Fzf - es wird spannend! |
also lieber Uwe, magst ja recht mit Deinen Behauptungen haben. Hier in meiner Gegend hatte ich eigentlich noch nie irgendwelche Probleme mit Elsaessern, eher das Gegenteil war der Fall. Ich arbeite durch meinen Beruf sehr viel im Elsass und ich komme mit den Leuten sehr gut aus. Noch kein Mensch jenseits der deutschen Grenze hat mich je als "Schwoob" bezeichnet. Ich denke dass dieser Ausdruck nicht mehr allzuoft gebraucht wird, genau wie von deutscher Seite das Wort "Wackes" das haeufig fuer die Elsaesser gebraucht wird. Die Eigenheiten eines Elsaessers interessieren mich ueberhaupt nicht. Warum ich ins Elsass ziehen will ist Dir ja bekannt. Ich will dort keine persoenlichen Kontakte knuepfen, sondern nur aus einem Grund, der dem Zweck dient, meine zukuenftige Frau zu mir zu holen. Noch was lieber Uwe, ich bin in Grenznaehe aufgewachsen und war schon als Kind viel im Elsass, aber ich bin noch nie von einem Franzosen mit solchen Ausdruecken konfrontiert worden.
Und ich denke das hat nichts mit Zufall zu tun. Ich habe sogar Freunde im Elsass, auf die ich mich verlassen kann. Ich habe absolut keinen Grund etwas negatives ueber die Elsaesser oder die Franzosen selbst hier abzulassen.
Gruss Rudi |
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| 4. Thema: |
Kontakt nach Samara |
Hallo Boarder Gemeinde,
hat jemand kontakte nach Samara? Koennte ein wenig Hilfe gebrauchen.
Danke Heiko |
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| 5. Thema: |
Tage der deutschen Wirtschaft in Belarus |
Moin,
ich moechte hier separat ein paar Worte schreiben, da wir beide die Gelegenheit hatten, auf dem 1.Tag der deutschen Wirtschaft in Minsk teilzunehmen. Ich entdeckte diesen Kongress erst durch Zufall bei einer Internetrecherche ueber Moeglichkeiten der Partizipation an der belarussischen Wirtschaft. Die Anmeldefrist war schon abgelaufen, aber durch einige Telefonate gelang es uns doch noch, einen Platz zu ergattern. Ich fand das Programm, das vorgestellt wurde schon sehr interessant und dachte, warum eigentlich nicht, zumal die Kosten mit 65 € pro Person fuer drei Tage ueberschaubar waren und das bei voller Verpflegung. Das Hotelangebot waere wesentlich teurer gewesen (Hotel Victoria und Hotel IBB), aber wir haben uns fuer eine private Wohnung entschieden, wunderbar fuer 30$ am Tag.
Am ersten Tag kamen wir mit dem Taxi nachmittags an der deutschen Botschaft an. Laut Programm stand auf dem Plan eine Besichtigung des optischen JV Zeiss-Belomo Werkes in Minsk. Schnell wurde uns im Gespraech mit den anderen Teilnehmern klar, das diese Besichtigung nicht stattfinden sollte, da die Fabrik angeblich um 16.00 Uhr ihre Arbeit taeglich beendete. Ich kann es mir bis heute nicht vorstellen, wir haben es aber nicht weiter hinterfragt. Stattdessen "durften" wir natuerlich ein nationales Prestigeprojekt besichtigen: Eine Biogasanlage, (die nicht einmal eroeffnet war, aber kurz davor stand). Eine Stunde Fahrt um ein stinkendes Fabrikgelaende zu sehen im Dunkeln, prima dachten wir, lohnt sich doch. Der Direktor, der uns in seinem Buero zunaechst begruesste, wurde von meinem Schatz mit den Worten kommentiert: "So waren die Direktoren in der UdSSR.";-) Genauer betrachtet muss man allerdings sagen, das natuerlich dieses Projekt mit weiteren zu dem Bestreben BY gehoert, sich allmaehlich von der Energieabhaengigkeit gegenueber Russlands zu loesen. (Luka hat uebrigens eine auch ins Englische uebersetzte Zeitschrift editiert... dicker als der Spiegel... ueber die belarussische Wirtschaft und deren Erfolge, Traktorenwerk, Kuehlschrankfabrik, Fahrradwerk. Wobei ich ganz zynisch anmerken muss, ob die Fahrraeder wirklich gut genug fuer Belarus sind? Ich habe kein einziges Fahrrad in Minsk gesehen:D. Hauptthema auf jeder dritten Seite war allerdings das Thema Energieeinsparungen. Wer weiss, wie es um die finanziellen Verhaeltnisse des Staates steht, wird wissen warum.) Die Biogasanlage hinter uns gelassen, unter der Begleitung unserer Dolmetscherin Nina, einer, wie sie immer wieder betonte, freischaffenden Journalistin fuer einen Minsker Sender mit deutschsprachigem Programm, fuhren wir zurueck zum Briefing fuer die naechsten Tage. Auf meine Nachfrage ihrer wirklich freischaffenden, kritischen Moeglichkeit zur Berichterstattung erhielt ich eine bedeutungsvolle Antwort: "Natuerlich kann ich in gewissem Rahmen frei arbeiten." ;-). Der deutsche Botschafter Herr Dr. Weiss sprach, er ist mir sehr positiv aufgefallen. Kurz im Amt, pragmatisch in seinen Aussagen, immer verschmitzt laechelnde Augen, ueberaus symphatisch wirkend und wie mein Schatz mir spaeter bestaetigte, russisch OHNE jeglichen Akzent sprechend. Ein echter Symphatietraeger :pos:. Danach ein typischer Empfang in der Botschaft mit Small-Talks:D, auf dem ich mal wieder feststellen musste, das auch „hohe Tiere“ nur sehr normale Menschen sind.
Am naechsten Morgen kam es dann zur Wahrheit: Wir hatten ein Firmenprofil auf russisch zusammengebastelt, Prospekte, Produkte und Unterlagen zusammengestellt und nahmen an dem fuer uns bereitgestellten Tisch in der Nationalbibliothek Platz und warteten auf die belarussischen Unternehmen, die einen Kontakt mit uns herstellen wollten. Klar, wir sind kein Siemens, kein Zeiss, wer wird sich schon fuer uns interessieren, aber Optimismus und Kampfesgeist siegt. Es waren viele deutsche Unternehmen vertreten, von der Commerzbank (die einzige deutsche Bank mit nennenswerten Aktivitaeten dort, die auch Unternehmern zur Seite steht bei Geschaeftsgruendung) bis hin zu einem simplen Garten- und Landschaftsbauunternehmen. Eine Messe im kleinen mit ca. 40 Tischen. Erstkontakt hatten wir mit deutschen Anwaelten, die sich auf die Integration von deutschen Unternehmen ins System Belarus spezialisiert haben. Klar, Anwaelte kommen und wollen Geld, ohne das du bisher auch nur ein Geschaeft gemacht hast, vielleicht brauchen wir sie spaeter bei Gruendung einer Firma dort, aber nicht vorher! Dann kamen tatsaechlich die wahren Rosinen: Vertreter von Freihandelszonen... ein Augenlasergeraetehersteller, Metallfaerberei...etc. Offene Gespraeche, denn wir wollen nicht nur Export, sondern koennen uns auch sehr gut eine Kooperation vorstellen. Offene Gespraeche mit Unternehmensberatern, die die Wirtschaft dort seit Jahren begleiten. Die geben ihre Informationen allerdings dann anders als Anwaelte heraus, die wollen kein Geld, sondern machen es teils aus Idealismus und Unterstuetzung fuer die AHK. Ein herrlicher Informationsaustausch. Wir haben sehr gute Kontakte geknuepft, inclusive der Empfehlungen, wie diese weiter auszubauen sind. Hier muss ein grosses Kompliment an die AHK http://belarus.ahk.de/ ausgesprochen werden, die ihre Arbeit dort sehr professionell und zielgerichtet erledigt und Unternehmen aus D hervorragende Unterstuetzung bietet. Alle Interessierten koennen sich gerne mit Anfragen dort hin wenden. Wie schon in meinem ersten Thread ueber Wirtschaftsbeziehungen von erfahreneren Leuten geantwortet, das Dach koennen und werden wir mir Hilfe von diversen Leuten bauen koennen, wir wissen mittlerweile auch sehr konkret, das wir dort gebraucht werden. Aber: Das erste Geschaeft, wenn man es richtig aufbaut, macht man fruehestens nach einem halben Jahr und das ist optimistisch. Das Wichtigste ist Vor-Ort Praesenz und das nicht von Dritten sondern am besten von wirklichen Vertrauten. Die haben wir. Naehere Angaben ueber unsere kommenden weiteren Aktivitaeten mache ich hier nicht, verstaendlicherweise. Es soll hier eine Anregung sein, sich mit dem Land und dem Wirtschaftssystem zu beschaeftigen. Es lohnt sich.
Der restliche Tag bestand aus einer Vielzahl von Ansprachen, die sehr viel ergaenzende Infos brachten. Stellvertretende Minister und hohe Verantwortliche informierten ueber viele Rahmenbedingungen. Ueber 400 Vertreter bereits dort bestehender deutscher Firmen waren ab Mittag dann bei diesen Ansprachen zusaetzlich anwesend. Eine Art Festakt der Erfolge deutscher Unternehmen war das. Auch hier gab es wieder eine Fuelle an Informationen.
Der letzte Tag bestand aus einer Stadtrundfahrt durch Minsk, wieder mit Nina. Ich kann nur wiederholen: Minsk ist einfach wunderschoen, gerade im kalten Herbstwetter hat diese Stadt doch etwas sehr Romantisches. Fuer unsere Company koennen wir feststellen, das dieser Kongress ein voller Erfolg war. Der belarussische Staat sucht in erster Linie Investoren, aber auch Importeure von besonderen Produkten. Wir koennen beides. Das technische Know-How ist in Belarus nicht zu unterschaetzen, der zeitgleich stattfindende Kongress der belarussischen Wissenschaftler bestaetigt das. Letztendlich ist BY ja auch mangels vielen Rohstoffen auf die (High-Tech)-Produktion angewiesen, da draengt sich ein kleiner Vergleich mit Deutschland auf. Andererseits muessen dort Leute in Lohn und Brot gebracht werden. Die Arbeitskraft dort ist preiswerter als hier, das was der Staat von dem Kuchen abhaben moechte, ist realisierbar. Es stand in den Tagen danach viel Arbeit an. Viele Emails und das ist erst der Anfang. Es wird nicht einfach, aber einfach ist langweilig und mein Schatz ist mit vollster Energie dabei, klar, denn das wird ihr zukuenftiger Aufgabenbereich. Nichts ist schlimmer fuer sie, als wenn sie naechstes Jahr zuhause in D saesse und nichts zu tun haette. So koennen wir positive Synergien herstellen. Wer weitere Fragen hat, gerne per PM an mich.
LG Marcel |
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