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InterFriendship Board Tagebuch

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Beiträge in denen Bekanntschaft vorkommt:

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Das Thema Bekanntschaft wird in diesen Beiträgen besprochen:

1. Thema: ... und noch ein Bericht aus Kiev !!!
Hallo IF-Gemeinde!!

Nach dem wieder das Board offen ist will auch ich „meine Geschichte“ veroeffentlichen. Einige kennen mich hier doch seit einiger Zeit und hatt auch schon Bekanntschaften mit russische Frauen in den vergangen Jahren in Ru und Ua. Nach einer Auszeit habe ich mich wieder aktiv auf die Suche nach einer Partnerin gmacht. Im vergangen April habe ich Elena (Moldawien) kennengelernt und hatten auch aktiven kontakt per Mail/SMS und auch telephonate. Mit der Zeit wuchs auch das Verlangen nach einem Treffen und habe mir die Ferien bestaetigen lassen. Alles war geritzt und auch habe ich die Reisedokumente besorgt. Doch dann hat sich was wesentliches Veraendert, denn ich hatte ja noch einen Kontakt zu Evgeniya in Kiev.

Somit kam ich langsam in einer Sackgasse denn der Kontakt zu Evgeniya hat sich vermehrt gestaerkt und auch hier war von der Rede wegen einem Treffen. Natuerlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt ds Billet fuer Moldawien zu Hause und musste mir echt ueberlegen was ich machen sollte. Wusste weder vor noch zurueck und habe mir das mal ueberschlafen. Somit entschied ich nach Kiev zu fliegen und habe auch offen und ehrlich Elena davon erzaehlt. Natuerlich war sie nicht begeistert, denn mein Gefuehl hat mich auf den richtigen Weg geleitet was ich heute nicht bereue. In der Zwischenzeit telephonierten wir und schrieben jeden Tag E-Mails. Es hiess dann nur warten und war noch ca. 5 Wochen bis wir uns „Life“ sehen konnten.
Nun, der Tat ist gekommen und stieg in den Flieger der ukrainische Gesellschaft und erst dann wurde es mir langsam bewusst dass es nicht mehr lange gehen wuerde. Der Flug war gut und habe noch eine Bekanntschaft geschlossen der ebenfalls am Wochenende eine Dame besuchte und auf dem gleichen Ruekflug war wie ich!!! In Kiev hiess es dann warten auf das Gepaeck!! Sage und schreibe 40min... Dann ging es raus und wartete auf das Taxi das Evgeniya mir besorgte. Leider konnte sie nicht selber kommen da sie noch am arbeiten war. Wir hatten ein Appartement orgeniesert und er fuhr mich dort hin. Zwischendurch noch mit Evgeniya telephoniert und alles war klar. Ein herzliches Willkommen in Kiev ueber das Mobile „and see you soon“.
Angekommen bekam ich den Schluessl und noch einige sachen die Evgeniya eingepackt hat und habe nun auf den Moment gewartet. Es kam das besagte telefon und warete draussen. Ohne an die Nervositaet zu denken kam sie die Strasse hinauf und erstens lagen wir uns in den Armen. In der Wohnung haben wir uns es gemuetlich gemacht und sassen auf der Couch!! Es ging keine 10min. und wir kuessten uns, eventuell auf das lange warten??
Erstens gings mal in die Stadt und Evgeniya zeigte mir die Sehenswuerdigkeigen von Kiev. Kreshatik etc.. Ich war hin und her gerissen und die Zeit war einfach wunderbar. Schnell hatte ich die Moeglichkeit die ukrainische Kueche zu kosten – echt lecker!!!!!
Die paar Tage vegingen wie im Fluge und am zweit letzten Abend sassen wir am Dnipr und sprachen ueber ein weiteres Meeting und Ferien. Wir beschlossen in die Feren zu gehen und ich hatte keine vor ende September. So mussten wir warten und von Evgeniya kam; was ist mit deinen Gefuehlen und kannst du warten bis dann!!?? Aber natuerlich kann ich bis dann warten und alles andere auch. Zu diesem Zeitpunkt waren es noch ca. 3 Monate und ich wusste schon beriets dass ich es bis dahin nicht aushalten werde. Nun, der Morgen war angebrochen und frueh aus den Federn. Denn der Flug mit Uraine International ging um 09.20 und waren schon frueh am Flughafen. Der Abschied fiel uns sehr schwer und dann gings richtung Zurich. Waehren des Fluges hatte ich die Moeglichkeit ueber alles nachzudenken und planan. Die paar Tage in Kiev waren echt wunderbar und auch an Photos hat’s nicht gemangellt denn in den knapp 5 Tagen haben wir 280 Photos gemacht ;-)

Der naechste Arbeitstag war hart und konnte nichts anderes denken als an Evgeniya und unsere Zeit. Jedenfalls konnte ich nicht mit dem Gedanken bleiben bis September zu warten denn die vielen Wochen sind einfach zuviel....

Fortsetzung folgt...
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2. Thema: Ein kurzer Berich von meiner Reise nach Kiev im Juli
Hallo allerseits. Da das Forum ja (leider) relativ lange keine Veroeffentlichung von Beitraegen zuliess, moechte ich kurz einen kurzen Reisebericht ueber meine Kiew-Reisende vom Juli posten. Ich war schon des oefteren in Kiew, allerdings nur zweimal in einer ueber eine Agentur gebuchten Wohnung, ansonsten stets in der Wohnung meiner damaligen Freundin. Dieses Mal handelte es sich aber um das erst zweite Treffen mit Tasha, meiner neuen Freundin - und bald auch mehr, wie ich schon mal anfuegen moechte J

Da sie aus Gomel kommt, wir uns aber beim ersten Date schon in Minsk gesehen hatten, sie gerne mal wieder Kiew sehen wollte, und ich Kiew auch sehr schoen finde (auch wegen der Visumsfreiheit, angesichts der leidigen Weissrussland-Visums-Bestellung), hatten wir beschlossen, ueber eine Agentur eine schoene Wohnung zu suchen. Da Tasha aufgrund ihres Jobs aber ueblicherweise nie laenger als ein solides Wochenende frei bekommt, wollten wir nur 2 Naechte in Kiew uebernachten.

Da ich seinerzeit (sprich: Zu Zeiten meiner frueheren Bekanntschaft aus Kiew) nicht selbst die Wohnung ausgesucht hatte, sondern meine damalige Freundin, sah ich mich im Internet um und musste feststellen, dass es doch mehr Angebote gibt (vor allem im oberpreisigen Sektor), als ich vermutet hatte. Bei dem Ueberangebot mailte ich erstmal die einzelnen Agenturen auf russisch an, um aufgrund deren Antworten auf deren Service schlussfolgern zu koennen. Neben der Tatsache, dass einige Agenturen nicht antworteten, ergab sich auch, dass die auf den Web-Seiten angegeben Preise zum Teil als echte Lock-Angebote zu verstehen waren. Mit dem Hinweis, dass man solche Wochenend-Buchungen mit einem saftigen Aufpreis versehen muesse, oder solche Anfragen im Voraus gar nicht bearbeiten koenne und erst „vor Ort“ dem Kunden ein Quartier zuweisen koenne, wurde ich gleich mehrmals konfrontiert...

Beharrliches Nachfragen, das stundenlange „gemeinsame“ Sichten (ueber Skype verbunden) von Wohnungen im Netz und die fairste Gestaltung des Preises (inklusive Transfer von und zum Fluhafen) gab schliesslich den Ausschlag zugunsten der Agentur „UKR Apartments“ (http://www.ukr-apartments.kiev.ua/).

Der Transfer vom Flughafen zum Buero der Agentur (zur Bezahlung und zur Schluesseluebergabe) und die anschliessende Fahrt zum Quartier im Sueden der Kreschatik, sowie die „Rueckreise“ mit Fahrt vom Quartier zum zentralen Busbahnhof (Tasha musste von dort mit dem Bus nach Gomel) und die anschliessende Fahrt zum Flughafen wurden mit jeweils 160 Griwen (damals ca. 22 Euro) berechnet, was mittlerweile ganz OK ist, da sich die Preise doch stramm nach oben zu entwickeln scheinen. Allerdings empfehle ich dem preisbewussten Reisenden, sich an einen der Fahrer der Minibusse zu wenden. Fuer 30 Griwen kommt man z.B. vom Flughafen bis zum Hauptbahnhof. Die „Haltestelle“ der Minibusse ist rechts vom Ausgang des Terminals B.

OK. Zurueck zum Apartment. Da ich sehr kurzfristig gebucht hatte und zudem nur ein „Wochenend-Uebernachter“ war, wurde mir auch erst sehr kurzfristig ein Apartment vorgeschlagen. Wohnzimmer, Kueche, Schlafzimmer, Klimaanlage und Bad mit Jacuzzi fuer eine Preis, der letztlich sogar unter dem im Internet angebotenen Preis fuer „Langzeitnutzer“ lag. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass es sich in diesem Fall um eine glueckliche Fuegung gehandelt hat, so haben mir der freundliche Service der Mitarbeiter und das ganze Drumherum bei UKR-Apartment gut gefallen. Leider hat die Agentur keinesuperbilligen Apartments, so dass der Einstieg etwa bei 50 Euro pro Nacht liegt. Dennoch denke ich, dass ich den Service wieder nutzen werde, zumal sie keine Vorauszahlung wollten.

Ansosnten gibt es aus Kiew nicht viel zu berichten. Im Sueden der Kreschatik wird wie verrueckt gebaut, so dass es auch fuer Fussgaenger den ein oder anderen Umweg zu machen gilt. Die Preise der guten Restaurants naehern sich mehr als zuegig West-Niveau an, zumal ja der Kurs Euro zu Griwna im Moment Achterbahn faehrt. Da Tasha ja mit dem Bus aus Gomel gekommen war, hatte ich auch das Vergnuegen, den zentralen Busbahnhof im Sueden der Stadt ansteuern zu duerfen. Ein dermassen staubiger und unuebersichtlicher Weg von der am suedlichsten gelegenen Metro-Station bis dorthin ist schon abenteuerlich, zumal auch dort wie wild gebaut wurde.

Dennoch ist Kiew fuer „visa-scheue“ Maenner sicherlich empfehlenswert, zumal wenn die Liebste aus Belarus kommt. Dennoch war ich natuerlich nach dem Kiewer Treffen schon in Gomel (zum ersten Mal) und habe mittlerweile Tasha’s liebe Familie kennenlernen duerfen. Ueberraschend war fuer mich, dass das Hochhaus, in dem Tasha wohnt, zwar aeusserlich und vom treppenhaus typischer Kruschtschow-Stil ist, aber die Wohnung war anders geschnitten und viel geraeumiger. In jedem Fall plane ich fuer Ende November den naechsten Ausflug dorthin. Mal sehen, wie Gomel so in der kalten Jahreszeit ist. Leider ist die Anreise dorthin etwas beschwerlich, da man ueblicherweise zwar noch flott (aber recht teuer) mit dem Jet nach Minsk kommt, aber der Flughafen dort ja nordoestlich der Stadt liegt und man erst zurueck zum Hauptbahnhof fahren muss, um von dort mit dem Zug nach Gomel zu reisen. Eine direkte Verbindung gibt es ja leider nicht.

Stefan
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3. Thema: Besuchsvisum aus der Ukraine
Hallo Leute,

ich bin gestern von meiner ersten Reise in Gefilde oestlich der Karpaten zurueckgekommen.

Im August habe ich eine fruehere Brieffreundin aus Zaporoshje wiedergetroffen, die mit zwei Kolleginnen zu einem Sommerkurs in Essen gewesen ist. Waehrend der Zeit habe ich mich mit Olga oefters ueber ukrainische Frauen unterhalten, weil sie mich vehement davon ueberzeugen wollte, dass diese besser seien als deutsche Frauen. Dabei habe ich mich daran erinnert, dass ich bereits zwei Jahre vorher hier bei IF angemeldet gewesen bin, mein Profil erneuert und eine Anzeige geschaltet.

Anfang September habe ich auf meine Anzeige im Katalog hin ein Schreiben von einer dunkelhaarigen Schoenheit aus dem aeussersten Osten der Ukraine erhalten. Nach ein paar E-Mails haben wir angefangen zu chatten und bald auch zu telefonieren. In der Woche war ich gerade bei meinem ersten und bisher einzigen Russischkurs, immerhin kann ich jetzt kyrillisch und vier bis fuenf Brocken russisch. Da wir uns immer auf Englisch unterhalten bin ich mit dem russischen auch heute noch nicht viel weitergekommen. :D

Da ich das ganze Jahr noch keinen Urlaub hatte - habe mich Anfang des Jahres als IT-Freelancer selbstaendig gemacht -, hab ich mir um das letzte Wochenende herum ein paar Tage freigenommen um, mit Zwischenuebernachtung in Kiev, nach Lugansk zu fliegen und sie dort zu besuchen. Sie wollte mich am Freitag vormittag mit dem Taxi vom Flughafen abholen, ihre Mutter hatte aber morgens noch die Idee, dass deren Bruder fahren koennte und so hat Lena mich dann mit ihrem Onkel zusammen abgeholt. Ich konnte nicht umhin sie gleich darauf aufmerksam zu machen, dass sie keinen guten Fotografen fuer ihre Profilbilder hatte. - Wir sind dann erst zu ihr gefahren, wo ich auch von ihrem Vater und ihrer Oma freundlich begruesst worden bin. Sie wohnen in einem kleinen Dorf ca. 30 Minuten von Lugansk entfernt, in einem Haus mit einem Stueck Land dabei. Ich hab gestaunt ueber die vielen Kartoffeln und Zuckerrueben vom eigenen Feld.

Nach einem guten Mittagessen sind wir nach Lugansk gefahren und haben uns die Stadt angesehen, jedenfalls soweit wir uns nicht selbst davon abgelenkt haben. ;-) Bei dieser Exkursion habe ich gleich die Bekanntschaft mit kleinen Bussen fuer ca. 15 Personen machen duerfen, die Bushaltestellen auf dem Land haben keinerlei sichtbare Kennzeichnung und waehrend auf den Bus fuer 15 Personen gewartet wird kann es schonmal sein, dass auf den ausgestreckten Arm hin ein kleiner Bus ;-) fuer maximal drei Personen anhaelt. In jedem Fall scheint der Fahrer den gleichen Obulus zu erhalten. Abends bin ich ihrer Mutter kurz begegnet, die aber am naechsten morgen frueh raus musste.

Fuer den Samstag hatte Lena eine Gruppentour in die Lawra von Svjati Hory gebucht, auf der Fahrt dorthin hat die Reiseleiterin ueberhaupt sehr viel erzaehlt. Da ich nicht direkt neben Lena sitzen konnte - die anderen waren wohl bereits in Lugansk eingestiegen, der Bus fuhr aber ueber unser Dorf - habe ich waehrend der Fahrt im Internet gestoebert und so ein paar Informationen ueber unser Ziel und die ein oder andere Information von Lena ueber ICQ erhalten. Mobilfunkmaessig sind die ja ziemlich gut ausgestattet und zum Glueck hatte ich Lena am Tag vorher noch geholfen den Messenger endgueltig einzurichten, installiert hatte sie ihn schon.

Am Sonntag sind wir auf dem Hof geblieben und ihr Vater hat sich sichtlich um den Aufbau einer guten Freundschaft zu mir bemueht, soweit das mit fehlenden Sprachkenntnissen bzw. einzelnen Brocken auf beiden Seiten moeglich ist. Abends kam ihr Onkel wieder und nach einer gemeinsamen Mahlzeit und einer stillen Minute fuer eine gute Reise haben sie mich wieder zum Flughafen gefahren, diesmal kam auch der Vater mit.

Jetzt will ich Lena nach Deutschland einladen. Kann ich sie ueber ein Besuchervisum gleich fuer ein paar Monate nach Deutschland einladen, mit einem Multivisum, so dass wir zwischendurch auch wieder zu ihrer Familie reisen koennen oder ist ein Touristenvisum eher angebracht?

Mein aktuelles Projekt ist Ende Oktober zu Ende und wenn ich bis November kein neues gefunden habe will ich in der Ukraine auf das naechste warten und hierzu mit dem Auto rueberfahren. Die Idee dann mit dem Wagen mit mir zusammen durch die Ukraine und Polen nach Deutschland zu fahren scheint sie auch angenehmer zu finden als zu fliegen, zum einen da sie noch nie geflogen ist und zum anderen weil sie dann mehr von Europa sieht. Wenn sie dann hier ist, sollte sie auch ueber Weihnachten hier bleiben und wir reisen dann zu Sylvester wieder rueber um Neujahr und Weihnachten mit ihrer Familie zu verbringen.

Wie sollen wir der Botschaft glaubhaft machen, dass sie soweit verwurzelt ist, dass sie nicht in Deutschland bleiben wollen wird? Zumal wenn die erfahren, dass wir uns bei IF kennengelernt haben und damit doch auf der Hand liegt, dass wir eine gemeinsame, bleibende Beziehung entwickeln.

Gruss
Thomas
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